MyPleasure Party Madrid

Madrid Gay Guide 2026

Events & Termine in Madrid

|  21. März 2026
M3N Party: Gay Techno-Party mit DJ Dave Urania und Marcelo y Domingo.
Tickets: ab 15 €
Ab 23:30 @ Club Araña (C. de la Flor Baja 6)
|  30. April 2026
My Pleasure – Nantaimori: Body Sushi Fetish Dinner und anschließend Party für LGBTQs und Freunde.
Tickets: ab 25 €, inkl. 1-2 Getränke
20:00/22:30 – 08:00 @ Nazca (C. de Orense 24)
|  25. Juni – 5. Juli 2026
Madrid Gay Pride 2026: die Parade am Samstag Abend, 4. Juli, ist der mit Abstand größte und bunteste CSD in Spanien mit Tausenden internationalen Besuchern und eine der größten Paraden in ganz Europa. Heißt in Spanien Madrid Orgullo (kurz 'Mado', Orgullo ist das spanische Wort für Pride).
|  8. – 11. Juli 2026
Mad Cool Festival 2026: großes jährliches Pop- und Rock-Musik-Festival in Madrid. Unter anderem mit Moby, Florence & The Machine und Kings Of Leon.
@ Villaverde (C. Laguna Dalga)
|  3. – 10. Dezember 2026
Mad.Bear 2026: jährliches internationales Bären-Treffen in Madrid, jeweils um die beiden Feiertage 6. und 8. Dezember herum.

Queer durch Madrid

Madrid

Die spanische Hauptstadt Madrid ist mit 3,2 Millionen Einwohnern die drittgrößte Metropole der Europäischen Union. Der Aufstieg der Stadt begann im 16. Jahrhundert unter der spanischen Linie der Habsburger, als Philipp II. den königlichen Hof nach Madrid verlegte. Karl III. trug im 18. Jahrhundert viel zum wirtschaftlichen Aufschwung der Stadt bei, indem er die öffentliche Infrastruktur grundlegend modernisierte.
Im Spanischen Bürgerkrieg 1936-1939 erlitt Madrid durch Bombardierungen schwere Zerstörungen. Nach dem Ende der Franco-Diktatur 1975 entstand in Madrid die Movida Madrileña, eine hedonistische Kulturbewegung, die alles Schrille und Moderne feierte. Zu ihrem international bekanntesten Vertreter wurde Pedro Almodóvar. Auch heute noch ist Madrid eine Metropole für Party-Jünger aus ganz Europa, ist ursprünglicher, ›spanischer‹ und weniger touristisch wie das hippere und modischere Barcelona, die große katalanische Konkurrentin im Nordosten Spaniens.

Auch was das aktuelle kulturelle Angebot betrifft, braucht sich Madrid nicht zu verstecken. Mit dem Museo del Prado besitzt die Stadt eines der wichtigsten Kunstmuseen der Welt, in dem klassische Kunst bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts ausgestellt ist, darunter bedeutende Werke von Velázquez, El Greco, Botticelli, Bosch und Goya. Das Museo Reina Sofía wiederum zeigt moderne Kunst ab Mitte des 19. Jahrhunderts, unter anderem Werke von Dalí, Miró und Picasso.

2005 gab sich Spanien eine der fortschrittlichsten Gesetzgebungen weltweit in Bezug auf Antidiskriminierung und gleichgeschlechtliche Ehen. Daher wurde der spanischen Hauptstadt auch die Austragung des EuroPride 2007 zugesprochen – und anderthalb Millionen Besucher erlebten die wohl größte, bunteste und heißeste Gay Pride Parade, die es je in Europa gegeben hat. 2017 fand dann in Madrid der große WorldPride statt.

Zu den jährlichen Höhepunkten und queeren Events in Madrid gehören unter anderem der Madrid Gay Pride (CSD) Anfang Juli, das Filmfestival QueerCineMad im Herbst und das internationale Bären-Treffen Mad.Bear im Dezember.

Das schwule Epizentrum Madrids befindet sich seit vielen Jahren im Stadtteil Chueca, einst ein heruntergekommenes Rotlicht- und Drogenviertel, in dem heute Schwule, Lesben und Heteros gleichermaßen gerne shoppen, ausgehen, Freunde zum Essen treffen, feiern und irgendwann am frühen Morgen nach Hause gehen.